DNA als zukünftiger Datenspeicher?
7. März 2017

DNA als zukünftiger Datenspeicher?

Vier Gramm DNA würden ausreichen, um die gesamten digitalen Daten zu speichern, die wir Menschen heute im Lauf eines Jahres produzieren. Forscher arbeiten jetzt daran, die Strukturen der biologischen Erbsubstanz als Speichermedium für digitale Daten zu nutzen.

Die New Yorker Forscher Yaniv Erlich und Dina Zielinski veröffentlichten vor wenigen Tagen im Magazin Science erste Versuche dazu. Sie hatten ein Computer-Betriebssystem, einen französischen Film, einen Amazon-Geschenkgutschein, einen Computervirus, eine Pioneer-Plakette und einen wissenschaftliche Studie in DNA-Strängen gespeichert und sie anschließend fehlerfrei wieder abgerufen.

Bereits in etwas mehr als 10 Jahren könnten DNA-Speicher-Technologien für die Allgemeinheit verfügbar sein. Künstliche Intelligenz und Transhumanismus sind schon lange keine Science-Fiction mehr.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier.


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