Reise-Typen: Sonnenschutz bei Sight-Seeing
3. August 2018

Reise-Typen: Sonnenschutz bei Sight-Seeing

Dank netter Vertreterbesuche und diverser Schulungen ist Bloggerin Moni-Mia immer up to Date, wie sie ihren blassen Look super halten kann. Auf Städtereisen lernt sie so die interessantesten Leute kennen.

„Hey where´s your tan?!“ – ein gutgebräunter durchtrainierter Kerl steht in Tel Aviv am Strand grinsend vor mir und meiner Freundin und PTA-Kollegin - wo wir mit unserem nordisch-blassen Look auf den ersten Blick als frische Touris zu erkennen sind.  In unserem Fall war es natürlich sehr praktisch, da man so gleich mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt kommt und sich Tipps fürs Sightseeing und Nachtleben holen kann.

Blasser Look kommt gut an

Aber die Frage ist dennoch interessant, in den letzten Jahren bin ich immer bewaffnet mit Sun Blockern und Sonnenschutzcreme jenseits von Faktor 30 in den Urlaub gefahren, so hätte ein Tan auch fast nie eine Chance gehabt sich durchzusetzen. Dank unserer netten Vertreter und diversen Schulungen, war ich immer up to Date was es für neue Produkte auf dem Markt gab, mit dem man seinen blassen Look super halten konnte.

Man will immer das haben, was man gerade nicht hat

Eine blasse Haut muss nämlich nicht immer negativ sein. In meiner ersten PTA Zeit am Flughafen, sowie später in einer großen Center Apotheke mit viel internationalem Publikum, hatte ich sehr oft mit Kunden aus Fernost zu tun, die nur allzu gerne wissen sollten wie man so einen blassen Teint hinbekommt und welche Bleichcreme ich denn empfehlen kann (vielleicht sollte ich dort mal Urlaub machen?!^^). Aber man will bekanntlich immer das haben, was man gerade nicht hat. Bleichcremes habe ich nie empfohlen, aber dafür viele Tipps über den richtigen Umgang mit Sonnencreme und After Sun weitergegeben.

Einmal ganzer Körper: 30 ml Sonnencreme

Häufig beginnen Diskussionen bereits bei der Menge der Sonnencreme die man benötigt. Viele Kunden glauben, eine 200 ml Flasche langt für den zweiwöchigen Strandurlaub und wenn es mehr sein soll, will man ihnen nur was aufschwätzen was sie gar nicht brauchen. Wenn man ihnen dann erklärt, sie brauchen locker 30 ml für den ganzen Körper, dann bekommt man nicht selten nur einen erstaunten Blick. Und wenn man sagt ganzer Körper, dann sollte man das auch wortwörtlich nehmen. Besonders gerne vergessen werden die Ohren und der Scheitel auf dem Kopf. Wer besonders gerne in Städten Sightseeing betreibt, sollte sich daher morgens gut eincremen um unschöne Überraschungen am Kopf abends zu vermeiden. In diesem Punkt muss ich mich als Pröbchenfan outen, ich glaub ich habe immer im Urlaub 1-2 Proben eines Sun Blockers  dabei. Natürlich nur für den Fall der Fälle, falls jemand aus der Reisegruppe was braucht. ;)

Schnelle Bräune hält kürzer

Dazu kommt auch der richtige Sonnenschutzfaktor. Während für unsere Breitengerade gerne mal ein 15-er Faktor reicht, darf es im Mittelmeerraum gerne schon mal 30+ sein. Viele Kunden wählen gerne einen niedrigeren um möglichst schnell braun zu werden damit man auch nach Urlaub „aussieht“. Allerdings hält diese Bräune dann meistens auch kürzer.

Sonnenmilch bei Laktose-Intoleranz

Neben dem richtigen Faktor kommt es auch immer noch auf die richtige Darreichungsform an. Je nach Hauttyp hat man die Wahl zwischen festen Stiften (superpraktisch für die Handtasche), Cremes, Gelen speziell für Allergiker da sie fettfrei sind und Sonnenmilch. Beim Letzten muss man aber etwas aufpassen, erst im letzten Jahr hat sich meine Cousine bei mir beklagt, sie habe eine schwere allergische Reaktion auf den Sonnenschutz bekommen. Ihr sei leider erst auf den zweiten Blick aufgefallen, dass sie eine SonnenMILCH gekauft hat, was bei ihrer Laktoseintoleranz natürlich ein No-Go. So wirklich glauben, dass es nicht an der Laktose sondern anderen Grundlagen liegen muss, wollte sie mir leider nicht ;) – seitdem verwendet sie wieder Gele und alles ist gut mit der Allergie.

Weitere praktische Hilfsmittel sind eine gute Sonnenbrille, Sonnenhut und ein Sonnenschirm, den wir uns von dem netten Herren am Strand haben aufstellen lassen, damit wir uns sonnenbrandfrei und weiterhin blass in den Urlaub am Mittelmeer haben stürzen können.


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